Der Zauber Luang Prabangs

Wieder einmal bin ich zu Besuch in einer Stadt, die den Titel des UNESCO-Weltkulturerbes trägt. Und einmal mehr bin ich überwältigt von der Schönheit eines Ortes. Ich kann stundenlang am Mekong sitzen und die Stille dieses Ortes geniessen oder durch die Strassen laufen oder mit dem Fahrrad entlang fahren und die schönen Gebäude und Tempel bestaunen. Luang Prabang muss man einfach gesehen haben!

Die Altstadt beherbergt einige Klöster und Tempel wie den Wat Xieng Thong oder den Berg Phousi von dem man eine tolle Sicht auf die Stadt mit nur rund 50’000 Einwohnern hat.

Abends findet ein Nachtmarkt statt, wo man Souvenirs beispielsweise aus laotischer Seide kaufen kann. Und für 10’000 Kip (1.17 Franken) kann man sich an den Buffets auf dem Essensmarkt den Bauch voll schlagen. Wer lieber westliche Küche mag, kann leckere Sandwiches oder frische Fruchtshakes in allen möglichen Varianten für ungefähr den selben Preis an einem der Strassenstände konsumieren. Von all diesen Angeboten mache ich rege Gebrauch und fühle mich im kulinarischen Paradies. Die französischen Bäckereien sind hingegen etwas teurer, aber gegen einen richtig guten Kaffee und ein frisches Croissant ist ab und zu auch nichts einzuwenden.

Die Kuang Si-Wasserfälle etwas ausserhalb von Luang Prabang bieten einen herrlichen Anblick mit den grünen Wasser, dass in der Trockenzeit eher blau sein soll. Ich habe die Anfahrt im Minibus gebucht und die Lady vom Reisebüro meinte, dass ich mit Flip Flops gut bedient sei. Der eine Pfad ist aber matschig und mit Flip Flops schlecht begehbar, weil ich alle paar Meter fast ausrutsche. Barfuss ist es auch nicht besser… So kehre ich um und nehme den anderen Weg vorbei an den verschiedenen Wasserfällen. Der Aufstieg zum Beginn des grossen Hauptwasserfalles ist mal wieder ein richtiger Flip Flop-Wanderweg! Zu Beginn meiner Reise hätte ich diesen Weg niemals mit Flip Flops beschritten und wäre längst wieder umgekehrt. Aber mittlerweile bin ich es gewohnt mit Flip Flops halbe Wanderungen zu machen. Und da es einigermassen trocken ist und die Steine nicht glitschig sind, lässt sich der Weg ganz gut bewältigen.

 

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